Budapest

 

 

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Budapest

Budapest (im Bild das ungarische Parlamentsgebäude) ist die größte Stadt Ungarns und gleichzeitig Hauptstadt. 1873 aus den Orten Buda (dt.: Ofen), Obuda (dt. Alt-Ofen) und Pest entstanden, hieß die Stadt zunächst Pest-Buda. Mehr oder weniger alles, was heute historisch aussieht oder historisch gewachsen ist, datiert zum Teil von lange vor dieser Zeit.

Die älteste Quelle belegt um 89 nach Christus die Gründung eines römischen Militärlagers auf dem Gebiet der heutigen Stadt. Damals hieß diese Stadt Aquincum und war bis 296 Hauptstadt der römischen Provinz Pannonia Inferior. Nach einer wechselvollen Geschichte, die sowohl die Osmanen, als auch die Habsburger als Herrscher der Stadt sahen, brachte dann der “Österreichische-Ungarische Ausgleich” von 1867 im Jahre 1873 die endgültige Entstehung der Stadt Budapest. Doch die wechselvolle Geschichte hielt auch danach an. Erst am 23. Oktober 1989 mit der Ausrufung der Republik Ungarn sind nun ruhigere und zukunftsträchtigere Zeiten eingetreten.

Das “Paris des Ostens” bringt heute seine Schönheit dynamisch und selbstbewusst an den Tag. Großformatige Ausgrabungen bestätigen inzwischen die tatsächliche römische Präsenz in der Region und auch eine christliche Missionierung ist eindeutig belegt. Davon zeugt die Statue des heiligen Gellert (Gerhard), die oberhalb der Elisabethbrücke am Gellertberg zu sehen ist. Aber auch aus der osmanischen Besetzungsperiode sind einzigartige und architektonisch eindrucksvolle Relikte zu bestaunen. Lange nicht so alt, wie sie aussieht, ist dagegen die Fischerbastei im Burgbezirk. Sie stammt nämlich erst aus dem 20. Jahrhundert und erinnert an die im Mittelalter für die Verteidigung der Burg zuständigen Fischer.

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